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Kolumne vom 29.08.2010: Elbufer 1: Urbanathlon - Hindernislauf-Gaudi mit Hindernissen (Update 29.8.)

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Info Kalender1 Veranstaltungen 58 Bild(er)

"Was issn hier los?" - "Urbanathlon!" - "Ah, Marathon!" - "Urbanathlon!" - "Hä?" So ein Passant am Sonnabend Nachmittag zu einem Streckenposten. Die Premiere mit dem schwer auszusprechenden Namen hatte 5 km Elbuferweg von der Fischauktionshalle aus in Richtung Westen für sich belegt. Titelgeber und Veranstalter Men's Health hatte das Veranstaltungskonzept aus den USA erstmals nach Europa geholt: Ein "städtischer Hindernislauf" soll es sein.
Update 29.8.:
Nicht so ordentlich wie der altehrwürdige 3000m Hindernislauf mit Wassergraben auf der Tartanbahn, aber konventioneller als der Trendsport "Parcouring" (dessen Weltmeisterschaft 2008 in Hamburg stattgefunden hatte). Die relativ normale 10 km Laufstrecke (mit Kopfsteinpflaster) war von 12 Hindernissen unterbrochen: einer Half-Pipe, einem Mülltonnen- Slalom, Treppen, Sandsackwall und so weiter. Die Zeitnahme - netto und mit Championchip - war wiederum "konventionell". Auch das große Rahmenprogramm in und neben der Fischauktionshalle hat man so oder ähnlich schon bei anderen Läufen gesehen. Auch eine Dauermoderation auf der Bühne (hier: NDR-Moderator Yared Dibaba). Nun ja, "Runner's World" hätte wahrscheinlich nicht, wie es Men's Health tat, zum "Warm-Up" ein paar Einheizer aus dem Fitnessstudio mit nacktem Oberkörper auf die Bühne gestellt. Übrigens, der Frauenanteil lag bei unterdurchschnittlichen 10 Prozent. Und auch der Anteil der Vereinsläufer war erwartungsgemäß niedrig. Einige Triathleten waren dabei, und "Aushängeschild" Sascha Wingenfeld (mit dem TSV Ostheim deutscher Berglaufmeister (Mannschaft) 2010). Ebenfalls am Start: Die Hamburger Betriebssport-Marathon-Vizemeisterin Katharina Josenhans (abseits vom "geregelten Betriebssport" mit einer Vorliebe, ungewöhnliche Läufe zu gewinnen).

Das Gedrängel auf der Laufstrecke war ein bisschen dichter als man es gewohnt ist. Vier Minuten dauerte es, bis alle ca. 1700 Läufer ("2011 Starterbeutel haben wir gepackt!" - 1620 schafften es in die Ergebnisliste) nach 15:30 die Startlinie überquert hatten. Die Strecke war eng und kurvenreich - was zum Teil natürlich beabsichtigt war. Wer im Startfeld weiter hinten stand, musste außer den 12 Hindernissen noch die Warteschlangen vor selbigen überwinden. Da wurden Mitläufer auch schon mal die Halfpipe hochgeschoben oder -gezogen, wenn's zu langsam ging, während sich dahinter die Nachkommenden stauten. Allzu ernst sollte man die Laufzeiten daher nicht nehmen. Womit sollte man sie auch vergleichen? Nach Aussagen einiger Teilnehmer (mit GPS) waren es auch keine 10 km, sondern eher im unteren 9 komma irgendwas Bereich. Immerhin gelobte der Veranstalter im Abschluss fürs nächste Jahr Besserung und will mehrere parallele Hindernisse aufstellen. Den Zuschauern dürfte das gleich gewesen sein. Die standen abschnittsweise Spalier und bekamen einiges zu sehen. Letztendlich ist der Läufer, der sich quält, interessanter als einer, der nur schnell vorbeiläuft.

Nach 35:03 Minuten überquerte als erster Knut Höhler vom Brooks Running Team die Ziellinie. Höhler hatte im April zum dritten Mal den Fisherman's Friend StrongmanRun gewonnen. Nur 10 Sekunden hinter ihm: Der Bargteheider Triathlet Patrick Raabe. Bergläufer Wingenfeld folgte mit deutlichen zwei Minuten Abstand auf Platz drei.
Erste Frau war o.g. Katharina Josenhans vom Elbe Sport e.V. in 43:49 vor der Triathletin Lena Schülke und Franziska Krabbes.

Was bleibt als Gesamteindruck? Puristen unter den Läufern mögen "mehr Show als Wettkampfgeist" und die verstopfte Laufstrecke monieren. Freuen kann man sich über die Medienwirksamkeit, die der traditionelle Hinternislauf in Hamburg nicht mal ansatzweise hat. Und auch darüber, dass viele Leute zur Teilnahme motiviert werden, die sonst nicht zum Laufen kommen.

Die Zahlen:

Männer Top 3
1. Knut Höhler, Brooks Running Team, 00:35:03
2. Patrick Raabe, 00:35:13
3. Sascha Wingenfeld, Die schönen Rhöner, 00:37:10

(1468 im Ziel)

1. Katharina Josenhans, Elbe-Sport e.V., 00:43:49
2. Lena Schülke, Gut Heil Itzehoe 1, 00:44:30
3. Franziska Krabbes, Dschungelkrieger, 00:46:14

(152 im Ziel)

Fotos folgen voraussichtlich am Dienstag.

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