Laufen in Hamburg
Bramfelder Winterlaufserie - zwischen Beton und Bäumen
nicht eingeloggt | Seite zuletzt Do, 03.08.2017 aktualisiert

Interaktiv

Neu! Im Testbetrieb: Läuferchat z.Z. nur mit Firefox

Login/Registrieren

:

:


Daten merken
Für einige Funktionen dieser Website benötigst Du einen Benutzernamen. Hier
Passwort vergessen? Hier klicken.
Letzter Benutzerkommentar: perfekte Perspektive
Danke für die vielen Fotos von dieser perf... von Läufersymbolmzielinskim , 05.10.2015 07:04

Weiterführendes

PDF-Dokumente

Nachrichten

Informationen

Firmen & Vereine

Veranstaltungen

hella Hamburg Hal...

externe Links

Hinweis: Der Betreiber von Laufen-in-hamburg.de ist nicht verantwortlich für Inhalte, die auf externen Websites angeboten werden!

(Werbung)
(Werbung - selbst Werbung schalten?)

Kolumne vom 28.06.2017: 23. hella Halbmarathon: Teilnehmer- und Streckenrekord - Veranstaltung weiter auf Wachstumskurs - Update 27.6.

Als registrierter Benutzer (-> registrieren?) kannst Du Dir eine Benachrichtigungs- EMail zusenden lassen, wenn dieser Artikel geändert wird oder ein neuer Artikel in dieser Kategorie (Kolumnen auf Laufen-in-Hamburg.de) erscheint und diesem Artikel einen Kommentar hinzufügen.

Du liest eine Kolumne aus dem Archiv (älter als 30 Tage). Die Informationen sind möglicherweise nicht mehr aktuell.


Info Kalender1 Veranstaltungen 1388 Bild(er)

Zum 14. Mal in Folge meldete der Veranstalter des hella Halbmarathon: "Teilnehmerrekord!" 8291 Teilnehmer überquerten am Sonntag auf der Rothenbaumchaussee die Ziellinie (zzgl. Skater), bei 11117 Meldungen. Damit hat der Lauf die Dimensionen des Haspa Marathon Hamburg Ende der 1990er Jahre erreicht - mit dem er auch sonst einige Gemeinsamkeiten aufweist. "Halbe Strecke - ganzer Spaß", spielt der Veranstalter subtil auf den "großen Bruder" an. Mit dem hat er dessen früheren Start (auf der Reeperbahn), größere Teile der Laufstrecke (seit diesem Jahr auch noch den Richtung Blankenese verlängerten Schlenker) und das Konzept mit Event- Punkten entlang der Strecke gemeinsam. Und in den letzten zwei Jahren kurze Regenschauer. Und die Startgebühren eines Großevents. Und den früher auch beim Marathon vorgeschalteten Inline- Skating- Wettbewerb. Über die Marathondistanz allerdings stagnieren die Teilnehmerzahlen, die Spitze des Booms liegt hier und deutschlandweit schon 12 bis 15 Jahre zurück, und der Marathon- Veranstalter experimentierte nach Einführung der Staffel zusätzlich dieses Jahr erstmals mit einer 2x Halbmarathon- Staffel für Frauen. Beim hella Halbmarathon bleibt man (vom Kinderlauf einen Tag vorher abgesehen) aber bei der bewährten Hauptdistanz. Schon ist abzusehen, dass die geänderte Streckenführung, die allen Läufern mehr Platz bieten soll, nicht ausreichen könnte. Mehr Platz gab es zwischen Landungsbrücken und Reeperbahn, die Skater noch Läufer nur einmal durchlaufen mussten, das Gedränge beim Überholen entfiel. Und da die Bergaufpassage Helgoländer Allee entfiel, dürfte die Strecke geschätzt einige 10 Sekunden schneller geworden sein. - Der Zielkorridor wurde komplett umgestaltet und vergrößert: ein halber Kilometer liegt nun zwischen Ziellinie und dem letzten LKW der Kleiderbeutelabgabe. Und trotzdem, so war zu hören, reicht der Platz nicht. Update 27.6.: Der Veranstalter gab bekannt, dass der Zielbereich 2018 zu den Messehallen verlegt wird, mit einer von der Außenalster Richtung Dammtor/Stephansplatz/Jungiusstraße verlängerten Strecke. Noch eine Gemeinsamkeit mit dem Marathon.
1400 Bilder vom Start, Spitzenfeld Kennedybrücke, Zieleinläufe bis 1:32:30, Siegerehrungen
Wenig geändert hat sich am Konzept der Zusammenstellung des Läuferfeldes. Neben der Breite der Volksläufer sind stets einige afrikanische Läufer mit internationaler Erfahrung, aber mit meistens nur Insidern bekannten Namen und den nicht ganz großen Erfolgen dabei - für verhältnismäßig niedrige Prämien. Sie garantieren für medientaugliche Siegerzeiten und Rennverlauf. Für den leistungsorientierten Hamburger Vereinssport ist hier neben Berlin der Halbmarathon- Höhepunkt des Jahres, noch vor den Halbmarathon- Landesmeisterschaften (meistens im Herbst in Wandsbek) - dieses Jahr am deutlichsten sichtbar durch hamburg running e.V. (die auch der "sportliche Träger" der Veranstaltung sind und als solche den HSV abgelöst haben).
Zum sportlichen Teil: Zwei Duos bestimmten das Rennen an der Spitze. Albert Kangogo (KEN), Vorjahresdritter, und Edwin Kiptoo (KEN) schienen die Sache unter sich ausmachen zu wollen. An der Kennedybrücke (km 13,5) waren sie noch direkt zusammen, die Verfolger schon mit sichtbarem Abstand. Nicht nur um den Gesamtsieg ging es, sondern auch um den Streckenrekord von Merhawi Kesete (1:00:52, 2015). Dieser lief ebenfalls mit, hatte hier aber schon keine Siegchancen mehr. - Eigentlich ist der Begriff "Streckenrekord" hier nicht ganz zutreffend - denn die Strecke hat sich ja geändert. Der Veranstalter hat seine "Hall of Fame" auf der Verantaltungswebsite schon in den Vorjahren in zwei Teile aufgeteilt: der eine mit den Bestzeiten bis 2002, die noch im Stadtpark gelaufen wurden, und der zweite mit der Reeperbahn- Strecke, die danach mehrere Änderungen erfahren hatte. Genaugenommen liefen Kangogo und Kiptoo also um den "Veranstaltungsrekord" - aber wahrscheinlich war ihnen das in diesem Moment egal. Kangogo konnte sich etwas absetzen, und von der Ziellinie auf dem Scheitelpunkt der Rothenbaumchaussee war ein wohlbekanntes Drama zu beobachten: wann würde der erste auf der mehrere hundert Meter langen Zielgeraden auftauchen, wer ist es, würde es für den Streckenrekord reichen, und wer sitzt ihm im Nacken? Kangogo war es, und es reichte - nicht. Mit 1:01:07 fehlten ihm gerade einmal 15 Sekunden. 18s später folgte Kiptoo. Trotz dem verpasstem Rekord kommentierte Kangogo später auf der Siegertribüne knapp: "It was good."
Das andere Duo waren Flomena Chepchirchir (KEN) und Askale Alemayehu Adula (ETH). Auch sie lieferten sich ein Kopf- an Kopf- Rennen, allerdings konnte Chepchirchir sich auf dem letzten Drittel nicht absetzen, sondern hatte Adula bis zum Schluss fast im Nacken. Für beide ging es um den - ebenfalls 2015 aufgestellten - Strecken/Veranstaltungsrekord von Agnes Mutune (1:11:27). Chepchirchir behielt die Oberhand - um ganze 10 Sekunden. Und mit 1:10:21 bzw. 1:10:31 blieben beide unter der Rekordmarke. Ob sie denn erwartet hätte, heute den Rekord zu knacken, wollte Veranstaltungschef Schölermann auf der Bühne wissen. Da fehlten auch ihr die vielen Worte, nur: "I did it!", lachte und nahm ihr Dreiliterglas alkoholfreies Bier entgegen.
Schnellste Deutsche und gleichzeitig schnellste Hamburgerin war - unerwartet - Svenja Meyer von hamburg running e.V. Erst am Vortag hatte sie nachgemeldet und eigentlich hatte sie nur mit einer sub 1:20 gerechnet, stellte aber zu Beginn des Rennens fest, dass jeder km 5s zu schnell lief. Dann hieß es für sie nur noch "Augen zu und durch" - und mit 1:17:55 persönliche Bestzeit. Ihren Tempomacher "verlor" sie unterwegs - er folgte ein paar Minuten später.
Schnellster Deutscher wurde Stefan Hendtke (SC Potsdam) in 1:07:21, schnellster Hamburger Jan Simon Hamann (hamburg running) in 1:09:30, der den jahrelang dominierenden Mourad Bekakcha ablöste, der einen schlechten Tag erwischt hatte und bei km 10 ausstieg. Richtig zufrieden war auch Hamann nicht, er hätte eigentlich gerne seine Bestzeit 1:09:12 unterboten. "Ich bin froh, dass es vorbei ist" - nahm es aber trotzdem mit Humor.
Ein Highlight im Seniorenbereich: Zum dritten Mal wurde Joachim Krüttgen (Hamburger Sportclub) Erster seiner Altersklasse. Diesmal reichte es mit 1:25:53 „nur“ für den Stammplatz auf dem Podium und nicht für einen weiteren Hamburger Seniorenrekord in der M65, von denen er auf Langstreckendistanzen mehrere hält - aber der mehrfache Senioren- Europa- und Weltmeister hat den eigentlichen Saisonhöhepunkt noch vor sich: in wenigen Wochen startet er bei der Senioren- Europameisterschaft im Halbmarathon in Aarhus (Dänemark).
Die Wetterverhältnisse: gut, aber nicht optimal. Während die Skater zu Beginn noch mit regennassem Asphalt zu kämpfen hatten, blieb es während des Rennens zumindest für die Schnelleren trocken, aber leicht schwül, bei gelegentlichem Sonnenschein und einem Schauer 1:40 nach dem Startschuss.

Die Top- Ergebnisse:

Top Männer
1.Albert Kangogo (KEN) 1:01:07
2. Edwin Kiptoo (KEN) 1:01:25
3. Kalipus Lomwai (KEN) 1:03:02
4. Vincent Kipruto (KEN) 1:03:13
5. Abraham Kiplimo (UGA) 1:04:13
6. Mengistie Demeke Tadesse (ETH) 1:04:27
7. Merhawi Kesete (ERI) 1:04:32
8. Mark Kipchumba (KEN) 1:05:13
9. Emmanuel Kiprono (KEN) 1:05:17
10. Tekle Berhane Tsegay (ETH) 1:05:20
...
16. Stefan Hendtke, SC Potsdam, 1:07:21, schnellster Deutscher
...
19. Jan-Simon Hamann, hamburg running, 1:09:31, schnellster Hamburger

Top Frauen
1. Flomena Chepchirchir (KEN) 1:10:21
2. Askale Alemayehu Adula (ETH) 1:10:31
3. Marion Limo (KEN) 1:12:15
4. Cynthia Kosgei (KEN), 1:12:31
5. Charlotte Purdue (GBR), 1:12:39
6. Amente Medhanti Gonfa (ETH) 1:17:14
7. Svenja Meyer, hamburg running, 1:17:55, schnellste Deutsche
8. Stephanie Platt, KRAFT Runners, 1:20:53, zweitschnellste Deutsche
9. Laura Chacon-Biebach, Spiridon Frankfurt/Asics Frontrunner, 1:21:18
10. Mary Wanjiku (KEN), 1:21:37

Ergebnislisten...


(Werbung - selbst Werbung schalten?)

Die letzten Kommentare zu diesem Artikel:

- noch keine vorhanden - Wenn Du diesen Artikel kommentieren willst, mußt Du Dich zuerst einloggen - siehe rechts. Wenn Du noch keinen Benutzeraccount hast, kannst Du Dich
hier registrieren.

Alle Informationen, soweit nicht anders angegeben, sind © 2003-2017 dobrick.com Softwareentwicklung GmbH, Hamburg - Impressum