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Kolumne vom 14.11.2015: Arne Gabius wird mit Deutschem Rekord Marathon- Meister - Mona Stockhecke Deutsche Vizemeisterin

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Info

Der heutige Start von Arne Gabius (Laufteam Haspa Marathon Hamburg) beim Frankfurt- Marathon war das wohl wichtigste Ereignis der diesjährigen Herbstsaison. Lange im voraus hatte Gabius angekündigt, den 27 Jahre alten Deutschen Rekord brechen zu wollen, und groß waren und sind die Hoffnungen, die in der Marathonszene auf Gabius ruhen. Ebenfalls am Start und mit Hoffnungen auf den Deutschen Meistertitel: Mona Stockhecke und Andrea Diethers (beide ebenfalls LT Haspa Marathon Hamburg) und einige Dutzend weitere Hamburger.
Das Rennen war auf der ersten Hälfte schnell - vielleicht zu schnell: "km 13 und 14 war Weltrekordtempo, 2:55(er Schnitt), ich dachte, 'Jungs, was macht ihr da'", sagte Gabius später im Interview über seine Gruppe und die Tempomacher. 20,26 km/h vermerkt die Zwischenzeitentabelle für km 10-15 - zum Vergleich: 20,00 km/h, durchgehend gelaufen, wären eine Zielzeit von 2:06:35 - 1998 machte Ronaldo da Costa Furore, als er in Berlin erstmals eben diese 20 km/h überbot und damit Marathon- Weltrekordler wurde. Das Tempo drosselte sich danach - die Halbmarathon- Marke passierte Gabius aber immer noch in 1:03:23. Bei km 25 war sein Vorsprung auf die Zwischenzeit von Jörg Peter, dem Rekordinhaber von 1988, bereits auf 52 Sekunden angewachsen. Aber: nach etwa 1 1/2 Stunden hatte er, in der Live- Übertragung sichtbar, Schmerzen, später sprach er von Problemen mit den "hamstrings also Oberschenkelrückseite, bei km 28". Und: "Die eine Minute Vorsprung auf den deutschen Rekord schmilzt wie Eis in den Sonne". Er konnte sich zwar von seiner Gruppe absetzen (darunter der Gesamtsieg- Favorit aus Kenia) und hatte nur noch die führende 3er Spitzengruppe vor sich, fasste sich aber 3 min vor dem Ziel erneut mit Schmerzen den Bauch. Nur noch 24s betrug der Vorsprung dort. Trotz sichtbarer Schwierigkeiten ließ Gabius, mit Namen vom Publikum angefeuert, nicht nach - und beim Einlauf in Frankfurter Festhalle war klar, dass es reichen würde: in 2:08:33, knappe 14 Sekunden schneller als Jörg Peter 1988, überquerte er die Ziellinie. Und legte sich erst einmal lang ausgestreckt auf den Teppich. Aber nur für zehn Sekunden, danach war er wieder obenauf. Hart sei es gewesen - "ich weiß jetzt, was Marathon bedeutet".
Mit neun Minuten Vorsprung wurde er Deutscher Marathon- Meister. Schon jetzt kündigte er an, einen Frühjahrsmarathon laufen zu wollen, denn: "In den letzten 24 Jahren ist der Olympiasieger immer einen Frühjahrsmarathon gelaufen". Neben dem Deutschen Rekord knackte er zugleich auch noch den Hamburger Marathon- Rekord von Steffen Benecke.
Zweitschnellster Hamburger in der Meisterschaftswertung (als 31.) wurde Matthias Secker (Hamburger Laufladen) in 2:34:42 (brutto), drittschnellster Thomas Ebel (TH Eilbeck, 2:44:08).

Mona Stockhecke (LT Haspa Marathon Hamburg) wurde Deutsche Vizemeisterin. Schnell war klar, dass Lisa Hahner heute deutlich schneller sein würde. Hahner lief Bestzeit - tragischerweise verfehlte sie die Olympianorm (2:28:30) um ganze acht Sekunden - offensichtlich hatte sie überhaupt nicht damit gerechnet und legte auf den letzten km (vergeblich) nach. Stockhecke lag beim Halbmarathon auf Bestzeitkurs (Prognose 2:33:17) und kam als zweite Deutsche in 2:33:54 ins Ziel - und verpasste um ganze vier(!) Sekunden ihre eigene Bestzeit (die gleichzeitig Hamburger Marathon- Rekord ist).
Die als zweitschnellste Hamburgerin erwartete Andrea Diethers (LT Haspa Marathon Hamburg), auf 2:37 angegangen, stieg zwischen km 30 und 35 aus.
Tatsächlich zweitschnellste Hamburgerin wurde als 17. Annika Krull (Hamburger Laufladen) in 2:56:29 vor Jana Baum (ebenfalls Hamburger Laufladen, 3:00:24).

Update 17:30: Beste Hamburger Mannschaft: Die Frauen des Hamburger Laufladens (Annika Krull, Jana Baum, Miriam Kwasny) belegten in 9:21:53 Platz 6.

Die vorläufigen Ergebnislisten... aus Frankfurt Update 17:30: mit Mannschaftswertungen der Deutschen Meisterschaften


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