Laufen in Hamburg
25. Möbel Kraft Marathon 2010: Zieleinlauf. (c) Bildvorlage NDR/Marco Maas
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Kolumne vom 01.07.2014: Jubiläum beim hella Halbmarathon: Streckenrekord Männer, Streckenrekord Frauen, Teilnehmerrekord / Update 1.7.

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Info Kalender1 Veranstaltungen 1053 Bild(er)

Strömender Regen mag den einen oder anderen Läufer am Sonntagmorgen bewogen haben, sich einmal im Bett umzudrehen und auf den Start beim hella Halbmarathon zu verzichten. Keine gute Idee, denn zu seiner 20. Auflage hatte die Veranstaltung einige Höhepunkte (und dann doch noch zunehmend freundlicheres Wetter) zu bieten. So kam es aber, dass aus dem Melderekord (7850) – ca. 1500 mehr als 2013 – ein Finisherrekord von "nur" 500 mehr als 2013 werden sollte. Welch ein Luxusproblem: das zehnte Mal in Folge sind die Finisherzahlen bei dieser Veranstaltung gestiegen, unbeeindruckt von der Krise, die mancher kleine vermarktungsschwache Volkslauf hat, und ebenso von dem Auf, Ab und wieder Auf des Hamburg- Marathons, mit dem man nicht nur größere Abschnitte der Streckenführung gemeinsam hat, sondern auch das Miteinander von Spitzensport, Hamburger Lokal-Leistungssport und Volkslauf. Ein Glücksfall dürfte die Kooperation mit dem Titelsponsor hella Mineralbrunnen sein, schon allein deswegen, weil sie zehn Jahre hält. Während der Hamburg- Marathon im Läufergespräch (noch) selten als "Haspa Marathon" bezeichnet wird, ist die Bezeichnung "hella Halbmarathon" mittlerweile üblich.
1000 Bilder vom Start (rechte Spur), Landungsbrücken, Zieleinlauf bis 1:30 & Siegerehrungen

Als der Startschuss auf der Reeperbahn um 10:00 erfolgte und sich das Feld in Bewegung setzte, war die Straße regennass – zum Leidwesen der zuvor gestarten Skater, für die Läufer allerdings erträglich. Die Regenschirmdichte bei den Zuschauern nahm irgendwann ab. Vorne an der Spitze: Eine Siebenergruppe mit dem Favoriten Peter Some (ganz rechts in orange) lag beim Anstieg Helgoländer Allee vorne – auf Rekordkurs. Nicht allzu viel dahinter: der Neuzugang des Hamburger SV, Saare Zelalem Hailemariam (ERI) mit Startnummer 5639. Erst seit zwei Monaten ist der 21jährige beim HSV und läuft ansonsten eher 5000 und 10000m und ist zudem Mitglied des hella Nachwuchsteams. Hinter ihm: Vereinskollege und Hamburger Lokalmatador Mourad Bekakcha (rot, Nr. 47), mit Tempomacher Volker Goineau (Nr. 49) und dem dritten HSVler Mekuria Tereffe Desaleng (Nr. 5638). – Als 3+1- Gruppe die ersten Frauen hinter den Landungsbrücken: Diana Phalula Lebo (Nr. 5, grün), Agnes Mutune (Nr. 2, blau), Pamela Cherotich (Nr. 7, weiß), dicht gefolgt von Paula Todoran (Nr. 39, gelb). Schon mal vorweg: die vier waren auch die ersten vier im Ziel. Aber nicht in dieser Reihenfolge. Die hier noch erste Hamburgerin dagegen, Katharina Josenhans, Nr. 48, rot, HSV stieg später aus. Zweite Hamburgerin: Sarah Wiesner, Nr. 6890, ebenfalls HSV. Und die dritte: Katharina Nüser, Nr. 6935, LG Wedel-Pinneberg.
Spezialität der Veranstaltung: durch das zweimalige Durchlaufen der Reeperbahn kommt es am Fischmarkt bis zu den Landungsbrücken zur Überrundung durch das vordere Feld. In Laufrichtung gesehen links: das Haupt- und hintere Feld. Die Zwei Stunden Tempomacher mit den orangen Ballons passieren die Landungsbrücken um 10:25, um 10:27 ist bereits die rechte Fahrspur abgetrennt und die vorausfahrende Polizei macht Platz für Führungsmotorräder und die Spitzengruppe. Da waren's nur noch drei: Peter Some, Daniel Rotich, Charles Wachira Maina, Nr. 12,13,20. Schon mal vorweg: die drei waren auch die ersten drei im Ziel. Aber nicht in dieser Reihenfolge.
Die Hamburger Top Drei weiterhin Hailemariam, Bekakcha und Desaleng, gezogen - oder gar "geführt" – von Goineau. Nicht dass Bekakcha und Desaleng nicht gewusst hätten, dass sie in der zweite Runde nicht noch einmal die Helgoländer Allee hochmussten, sondern geradeaus. Nr. 44 dagegen war nicht ortskundig und wurde nach ein paar Metern Falschabbieger wieder in die richtige Spur zurückgebrüllt.
Ein etwas größerer Patzer soll Peter Some bei km 14 passiert sein: er rutschte schlichtweg auf regennasser Straße aus und fiel aus dem Führungstrio. Er lief zwar fast unbeschadet weiter, konnte aber nicht mehr aufholen.
So war es Charles Wachira Maina, der als erster auf der Zielgeraden Rothenbaumchaussee auftauchte. Das konnte man freilich vom Ziel aus nicht erkennen, da die Zielgerade die wohl zweitlängste der Hamburger Volksläufe (nach dem Hasenlauf in Hoisbüttel) ist. Ebensowenig war zu erkennen, ob er in der verbleibendnen Minute noch immer einen neuen Streckenrekord aufstellen könnte. Spannung lag in der Luft, die Sonne kam durch, allerdings hatten sich verhältnismäßig wenig Zuschauer im Zielbereich eingefunden – und verpassten, wie Maina Maßarbeit ablieferte und die alte Bestleistung aus dem Jahr 2009 unterbot. 1:01:41 zeigte die Uhr (1:01:39 netto) – knappe 13 Sekunden Verbesserung, als er durch war. Hinter ihm blieben noch 15 weitere Männer unter 1:07. Und nur Sekunden danach zog Neu- Hamburger Saare Zelalem Hailemariam sein Ding durch und lief als schnellster "Vereins-Hamburger" in 1:07:11 über die Ziellinie, was vermutlich Platz 1 der Hamburger Halbmarathon- Jahresbestenliste sein wird. Vereinskollege Mourad Bekakcha verpasste hinter Desaleng mit 1:10:44 seine Wunsch- 1:08. Vielleicht war sein Sieg beim Sportscheck- Nachtlauf eine Woche vorher doch ein bisschen zu viel als Tempotrainingslauf gewesen.
Kaum war Saare durch, gab es die nächste Überraschung: die erste Frau, Agnes Mutune aus Kenia, lief mit 1:12:46 den zweiten Streckenrekord des Tages, und verbesserte ihn um deutliche 41 Sekunden (vorher: Caroline Chepkwony, 1:13:27, 2012). Die Freude war ihr bei der Siegerehrung deutlich anzusehen.
Sarah Wiesner (HSV) wurde in 1:22:50 schnellste Hamburgerin und schnellste Deutsche, Hamburgerin 2 Katharina Nüser in 1:25:08.
Update 1.7.: Die zunächst als drittschnellste Hamburgerin gelistete Silvia Lüders war ein Mann mit Frauenstartnummer 1:27:10 und wurde mittlerweile disqualifiziert. Stattdessen: Nicole Möller, 1:30:35

Männer Top-Platzierungen
1. Charles Wachira Maina (KEN), 1:01:41 - Streckenrekord -
2. Daniel Rotich (UGA), Volare Sports, 1:02:19
3. Peter Some (KEN), Volare Sports, 1:02:55
4. Dickson Kimutai Kimaiyo (KEN), 1:03:19
5. Kimutai Andrew Ben (KEN), 1:03:27
6. Tola Bane (ETH), 1:03:45
...
17. Saare Zelalem Hailemariam (ERI), Hamburger SV, 1:07:11 - bester Hamburger -
18. Valentin Harwardt, VfL Wolfsburg, 1:07:41 - bester Deutscher -
...
22. Paul Schmidt, Fitness First Rostock, 1:09:00 - zweitbester Deutscher -
...
23. Mekuria Tereffe Desaleng, Hamburger SV, 1:10:41 - zweitbester Hamburger -
24. Mourad Bekakcha, Hamburger SV, 1:10:44 - drittbester Hamburger -

Frauen Top-Platzierungen
1. Agnes Mutune (KEN), Volare Sports, 1:12:46 - Streckenrekord -
2. Diana Phalula Lebo (RSA), 1:13:16
3. Pamela Cherotich (KEN), 1:16:24
4. Paula Todoran (Rumänien), 1:17:40
5. Magdaline Jepkorir Chemjor (KEN) 1:20:56
6. Loice Kiptoo (KEN), 1:22:31
7. Sarah Wiesner, Hamburger SV, 1:22:55 - beste Deutsche und Hamburgerin -
...
9. Martina Boe-Lange, Post SV Uelzen, 1:23:55 - zweitschnellste Deutsche -
...
11. Anna Weidlich, Graal-Müritz, 1:25:04 - drittschnellste Deutsche -
12. Katharina Nüser, LG Wedel-Pinneberg, 1:25:08 - zweitschnellste Hamburgerin -
13. Silvia Lüders (?), Hamburg, 1:27:10 - drittschnellste Hamburgerin -
16. Nicole Möller, 1:30:35 - drittschnellste Hamburgerin -
Schnellste Mannschaften waren der HSV (Saare Zelealem Hailemariam, Mekuria Tereffe Desaleng, Mourad Bekakcha) in 3:28:36 und Hamburger Laufladen (Berrin Otto, Anneke Schuchardt, Sabine Kollemann) in 4:46:06.

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