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25. Möbel Kraft Marathon 2010: Zieleinlauf. (c) Bildvorlage NDR/Marco Maas
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Kolumne vom 25.06.2012: 18. hella Halbmarathon: Teilnehmerrekord und Frauen- Streckenrekord bei Dauerregen

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Info Kalender1 Veranstaltungen 627 Bild(er)

Das ist nicht das Wetter, das Veranstalter lieben. Ein großes Regengebiet über Norddeutschland machte die 18. Auflage des hella Halbmarathons am Sonntag zu einer fast durchgehend nassen Angelegenheit. Und trotzdem sollten mit 4567 Läufern noch einmal fast 300 mehr als im Rekordjahr 2011 ins Ziel kommen. Ganz anders übrigens ein paar Stunden später bei den Harley Days, denen der Dauerregen die Teilnehmerzahl von 5000 auf 200 vermasselte (WELT Online...). Sind Läufer etwa wetterfester als Motorradfahrer?
Grau und grau: 600 Bilder vom Start, Landungsbrücken, Zieleinläufe bis 1:36, Siegerehrungen

Nach acht Rekordjahren in Folge möchte man noch einen Teilnehmerrekord – es war der achte in Folge - schon gar nicht mehr als Neuigkeit verkaufen, so sehr gehört er mittlerweile dazu. Und auch der erhoffte Streckenrekord ist fast schon im Programm eingeplant. Neben Caroline Chepkwony (KEN), mittlerweile eine feste Größe bei der Veranstaltung, waren mehrere Afrikaner geladen, die nicht nur den Streckenrekord, sondern auch gleich noch die Eine-Stunde- Marke knacken sollten. Zum Vergleich: Das war bis 1993 noch Weltbestzeit (aktueller Stand: 0:58:23) und hätte dem Halbmarathon wohl international größere Aufmerksamkeit beschert. Allerdings werden Breiten- wie Spitzensportler nicht nur vom Regen, sondern auch von der nicht ganz einfachen Strecke ausgebremst – besonders vom Anstieg in der Helgoländer Allee. Und sicher wären auch viele Zuschauer motivierend gewesen - von denen blieben viele wetterbedingt zu Hause. Beim Start auf der Reeperbahn säumten immerhin hunderte von Regenschirmen die Straßenränder, als sich das Feld in Bewegung setzte. Fast sechs Minuten dauerte es, bis der letzte durch war. Da war die Führungsgruppe schon an der Kehre bei km 2, und machte sich an, das breite Feld von hinten zu überrunden. Da Reeperbahn und Fischmarkt zweimal durchlaufen werden, lotsen die Führungsfahrzeuge die überholenden Spitzenläufer rechts am Feld vorbei.
Einmal unten an den Landungsbrücken, geht es dann ungebremst weiter. Etwas dahinter, bei km 11, war noch eine sechsköpfige Spitzengruppe zusammen, in der Reihenfolge Tole Edea Bane, Jacob Kendagor, der als Favorit gesetzte Leonard Langat, Shadrack Kimaiyo, Dylan Wikes (der für Kanada in London den Olympia-Marathon mitlaufen wird) und James Barmasai. Für die 0:59:59 reichte das Tempo da aber schon nicht mehr. Der Streckenrekord - alt: 1:01:52 - war aber durchaus noch in Sicht. Und auch Caroline Chepkwony, die ein paar Minuten später vorbeikam, war noch im Zeitplan. Der Zeitplan, das war "Zielzeit unter 1:13:57" (ihr eigener Streckenrekord von 2010).
Spätestens als die Männer-Spitze etwa drei Kilometer vor dem Ziel war, wurde es eng. Da stand der bremsende Anstieg der Rothenbaumchaussee vor dem Ziel noch bevor. Als Jacob Kendagor auf der letzten langen Gerade hinter den Führungsfahrzeugen war, passierte die Zieluhr dann die 1:01:52 - kein Streckenrekord! Bei 1:02:21 kam er durchs Ziel – immerhin: die zweitschnellste Siegerzeit der Veranstaltung. Nur 13 bzw. 17s hinter Kendagor: James Barmasai (KEN) und Tola Edea Bane (ETH) - und auf Platz vier der als Favorit gesetzte Leonard Langat (TAN). Mit drei Läufern unter 1:03 war es immerhin die schnellste Spitzengruppe der Veranstaltungsgeschichte. Für Weltklasse reicht's nicht. Immerhin, für weiteren internationale Touch sorgten unter den Top 10 Männern auch noch zwei Läufer, die in London am Olympia- Marathon teilnehmen werden: Dylan Wykes aus Kanada und der Isländer Kari Karlsson (als einziger Europäer beim hella HM).

Top 10 Männer
1. Jacob Kendagor (KEN), Comnet Team Lörrach, 1:02:21
2. James Barmasai (KEN), 1:02:34
3. Tola Edea Bane (ETH), 1:02:38
4. Leonard Langat (TAN), 1:03:32
5. Dylan Wykes (CAN), Kingston, Ontario, 1:03:34
6. Shadrack Kimaiyo (KEN), Comnet Team Lörrach, 1:04:04
7. Dickson Kimaiyo Kimuatai (KEN), 1:05:50
8. Rono Hespon (KEN), 1:06:31
9. Eliaz Kiptoo (KEN), Comnet Team Lörrach, 1:06:34
10. Kari Karlsson (ISL), 1:06:51

Caroline Chepkwony dagegen ließ sich nicht beirren. 2010 hatte sie ihre Bestleistung noch bei "Grillwetter" aufgestellt. Nun legte sie bei Regen noch einen drauf und kam in 1:13:27 ins Ziel – eine deutliche Verbesserung um 30 Sekunden, und auch deutlich vor der Zweiten Chelangat Sang. Allerdings… bei einer persönlichen Bestzeit von 1:08:36 (Anfang Mai in Berlin) hätte man mehr erwarten können. Nun, da hat sie noch Reserve für 2013…

Top 10 Frauen
1. Caroline Chepkwony (KEN), Comnet Team Lörrach, 1:13:27
2. Chelangat Sang (KEN), Comnet Team Lörrach, 1:14:12
3. Lydia Rutto (KEN), 1:15:08
4. Aynenesh Niguse (ETH), 1:18:32
5. Martina Boe-Lange, Post SV Uelzen, 1:22:49
6. Manuela Sporleder, TuS Germania Schnelsen, 1:23:58
7. Katharina Nüser, LG Wedel-Pinneberg, 1:25:20
8. Sarah Sandoval, Hamburg, 1:27:38
9. Miriam Hübner, Elmshorner Handball Team, 1:28:07
10. Gertje "Greta" Krumbholz, Hamburger Laufladen, 1:29:39

Hamburger Meisterschaften
Deutlich aufgewertet wurden die Hamburger Halbmarathon- Meisterschaften, die in den hella Halbmarathon integriert waren. Aufgewertet jedenfalls insofern, dass sie in die Stadtmitte zurückkamen, eine sichtbare Siegerehrung bekamen und vom normalen Hamburger Passanten und Zuschauer überhaupt bemerkt werden konnten. 42 Teilnehmer sind zwar immer noch ein Schatten früherer Zeiten, aber immerhin ein deutliches Plus gegenüber den Vorjahren.
Die Titel wurde sozusagen an die "Dauer-Abonennten" vergeben: Manuela Sporleder (TuS Germania Schnelsen) wurde zum sechsten Mal Hamburger Meisterin im Halbmarathon – und zum fünften Mal in Folge. Ein Selbstläufer war es für sie - heute - allerdings nicht: Katharina Nüser (LG Wedel Pinneberg) war in Sichtweite hinter ihr, kam dann allerdings doch 1,5 Minuten später ins Ziel. Sporleder, auch amtierende Hamburger Marathon- Meisterin, wurde sechste Frau der Gesamtwertung. Dritte in 1:29:39: Gertje "Greta" Krumbholz vom Hamburger Laufladen e.V.
Auch Mourad Bekakcha (HSV) hat nun (mindestens) das vierte Mal den Meistertitel geholt. Mit 1:11:01 kam er in der Wertung 2 1/2 sichere Minuten vor Andrew Mason (Hamburger Laufladen) ins Ziel. Zwischen den beiden machte Jon-Paul Hendriksen heute außer (Meisterschafts-)Wertung den Tempomacher und ließ es für seine Verhältnisse mit 1:13:09 "ruhig" angehen und wurde sozusagen inoffiziell zweiter Hamburger. Platz 3 ging an Andreas Vetter, ebenfalls zur Mannschaft des Hamburger Laufladens zugehörig, die auch die Plätze 4,5,7 und 8 belegte und Damen- wie Herren- Mannschaftsmeistertitel holte - und Laufladen- Chef Jens Gauger bekam zu seinem heutigen Geburtstag den 1. Platz der Altersklasse M45 - und dazu ein (ein bisschen falsch gesungenes) Ständchen von den Zuschauern.

Hamburger Meisterschaften Damen
1. Manuela Sporleder, TuS Germania Schnelsen, 1:23:58
2. Katharina Nüser, LG Wedel-Pinneberg, 1:25:20
3. Gertje "Greta" Krumbholz, Hamburger Laufladen, 1:29:39

Hamburger Meisterschaften Herren
1. Mourad Bekakcha, Hamburger SV, 1:11:01
2. Andrew Mason, Hamburger Laufladen, 1:13:41
3. Andreas Vetter, Hamburger Laufladen, 1:16:19

Hamburger Meisterschaften Damen, Mannschaftswertung
1. Hamburger Laufladen (Gertje "Greta" Krumbholz, 1:29:24, Ulrike Gogolka, 1:32:09, Cathrin Hirschmüller, 1:34:18) 4:36:37

Hamburger Meisterschaften Herren, Mannschaftswertung
1. Hamburger Laufladen (Andrew Mason, 1:13:41, Andreas Vetter, 1:16:19, Matthias Secker, 1:16:43) 3:46:45

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