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Kolumne vom 04.07.2011: 17. hella Halbmarathon: Acht Jahre in Folge Finisherrekord - 4291 trotzen Nieselregen und Wind

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Info 1336 Bild(er)

Das achte Jahr in Folge verzeichnet der hella Halbmarathon nun einen Rekord an Finishern - 4291 kamen gestern auf der Rothenbaumchaussee ins Ziel (2967 Männer, 1324 Frauen). Für eine Veranstaltung mit laufsportlichem Anspruch ist das, jedenfalls in Hamburg, wohl ziemlich einmalig - ansonsten heißt es "entweder weg vom sportlichen Anspruch bieten - oder Teilnehmer verlieren". Dass aus dem sehr deutlichen Melderekord (5712 Voranmeldungen plus Nachmelder) "nur" ein hauchdünner Zuwachs von Zieleinläufern geworden ist, verwundert nicht: Nach einer Nacht mit Starkregen und Gewitter sind Sonntag mit Sicherheit einige Läufer zu Hause geblieben. Wohl umsonst, denn es nieselte nur noch ein bisschen. Rein vom sportlichen her gesehen, waren die Wetterverhältnisse sogar besser als beim Hitzelauf 2010. Die Meinungen waren geteilt - von "alles unter 20 Grad ist Winter für mich" (so die schnellste Hamburgerin Manuela Sporleder) bis "optimale Bedingungen" (Facebook-Kommentar).
1360 Bilder - Start Skater, Alle Läufer beim Start auf der Reeperbahn (Nordseite), Top-Läufer Helgoländer Allee, Kennedybrücke, Zieleinlauf

Zum Startschuss - drei Minuten verspätet - hatten sich, trotz Nieselregen, auch Zuschauer eingefunden: mittlerweile hat sich in Hamburg herumgesprochen, dass man an der Reeperbahn, am Fischmarkt und bei der Rothenbaumchaussee nicht nur beim Marathon im April/Mai "Läufer gucken" kann. Überhaupt nähert sich der Halbmarathon seinem "großen Bruder" weiter an - nicht nur durch den Start auf der Reeperbahn, sondern auch bei den Teilnehmerzahlen, bei der Streckenführung, bei den gelben km- Markierungen auf dem Asphalt und dem sportlichen Niveau der geladenen Läufer. Diverse rekordverdächtige Kenianer, Tansanier und Äthiopier waren am Start, darunter Ex-Hamburg-Marathon Sieger Rodgers Rop und Halbmarathon- Weltmeister 2005 Joseph Fabiano. Ganz aktuelle Stars aus der "A-Reihe" sind beim hella-Halbmarathon wie auch beim Marathon nicht am Start - dafür ist zu wenig Geld im Spiel. Der Breitensport aus dem größeren regionalen Umfeld steht weiterhin im Vordergrund.
Obwohl alle vier Fahrspuren für die Läufer reserviert sind, dauert es nach dem Startschuss mittlerweile mehr als fünf Minuten, bis alle die Zeitnahmematte überquert haben. Wie eine halbe Stunde zuvor machen die Läufer zweimal die Bergabtour zum Fischmarkt und müssen einmal die "Bergwertung" die Helgoländer Allee hinauf - der frühere Abstecher in die HafenCity ist nicht mehr im Programm. Bei der zweiten Fischmarkt- Passage hatte die dort siebenköpfige kenianisch-tansanisch-äthiopische Führungsgruppe schon einen so großen Vorsprung, dass sie dort das große Haupt- Teilnehmerfeld überrunden muss. Das ist so vorgesehen, ein Anziehunngspunkt für Zuschauer und wird mit Sprüchen aus dem Lautsprecher des Führungsfahrzeuges - bitte schön links, Ihr werdet gleich rechts überrundet - angekündigt. Und, noch ein Spruch aus dem Führungsfahrzeug: "Bitte alle Zuschauer die Hände aus den Taschen nehmen und klatschen! Alle Zuschauer bitte!"
Wenig später, 42 Minuten nach Start auf der Kennedybrücke, haben sich die sieben schon auseinandergezogen. Jafari Ezekiel (8), Joseph Fabiano (2) und Joseph Kiprono Kiptum (4) haben sich vor ihren Verfolgern ein paar zehn Meter abgesetzt - und sollten auch die ersten drei im Ziel werden.
Spannend wurde es auf der Rothenbaumchaussee nach Ablauf einer Stunde nicht nur, weil sie noch lange eng zusammenblieben, sondern auch wegen des Streckenrekordes. Dass die laue Männer- Siegerzeit des Hitze- Vorjahres unterboten würde, war klar. Aber in welcher Zeit? Der Streckenrekord war von Gilbert Kipruto Kirwa 2009 aufgestellt worden und liegt bei 1:01:52. Im Ziel wurden die Sekunden vom Moderator runtergezählt, "noch 40 Sekunden bis zum Streckenrekord, 30, 20..." Aber, nein, der Troß der Führungsfahrzeuge war zwar schon zu sehen, aber für Joseph Kiprono Kiptum, KEN, reichte es nicht - mit 1:03:15 verfehlte er den Rekord. Dicht hinter ihm: in 1:03:20 Joseph Fabiano aus Tansania, Halbmarathon-Weltmeister 2005, Dritter Jafari Ezekiel, ebenfalls Tansania. Immerhin: Das war das erste Mal, dass beim hella Halbmarathon 4 Läufer unter 1:04 blieben.

Der schnellste Deutsche (mit französischen Wurzeln) wurde Volker Goineau, SG TSV Kronshagen/Kieler TB in 1:09:45. Er hatte für den dann schnellsten Hamburger Mourad Bekakcha (HSV) Tempo gemacht, war diesem dann aber zum Ende hin davongezogen. Mourad wollte eigentlich unter 1:10 bleiben. So hatte er es zumindest vorher angekündigt. "Heimlich" (auf Facebook), kam dann aber in 1:10:08 an. Eine tolle Zeit. Aber was macht man, wenn man die Wunschzeit um 9 Sekunden verfehlt? Was macht der Marathonläufer, der in 3:00:01 ins Ziel kommt? Bekakcha legte erst einmal eine "Jubel-Gymnastik"- hinter dem Zieltor hin und ärgerte sich dann später (aber nur ein bisschen). - Der zweite Hamburger Platz ging an Jens Tippner von den Triabolos (1:11:39).

Bei den Frauen gingen die ersten drei Plätze komplett nach Kenia. Es gewann Monica Jepkoech in 1:16:08 - auch hier blieb der Streckenrekord - die letztjährige Hitze-Überraschungs-1:13:57 von Caroline Chepkwony - unangetastet. "Es war zu windig, es war zu kalt", wurde sie später auf der Siegerehrung von Moderator Karsten Schölermann zitiert. Ja, die Meinungen zum Wetter waren geteilt.
Nur drei Sekunden hinter ihr: Gladys Kiprotich und in 1:16:26: Viola Kimetto. Katrin Kreil (Hannover 96) wurde in 1:21:26 schnellste Deutsche. Manuela Sporleder (TuS Germania Schnelsen) wurde in 1:24:53 schnellste Hamburgerin und war damit sehr zufrieden.

Bis zum Beginn der Siegerehrungen der Läufer kurz nach 13:00 hielt sich das Wetter zurück. Dann fing´s aber heftig an zu pladdern. Wohl dem, der unter einem der hella-Schirme ein Plätzchen gefunden hatte. Oder der etwas gewonnen hatte und sich auf der überdachten Tribüne bei der Siegerehrung seine Blümchen abholen konnte. "Hätte das nicht noch ein bisschen länger trockenbleiben können?" So schnell wie gekommen, verzog sich der Platzregen aber wieder, nämlich als die zweite Frau die Bühne betrat... Hauke Claas Heller, Sieger der Hamburger Hochschulmeisterschaften, fand bei seiner Siegerehrung das Wetter jedenfalls gut. Und ein letzter Kommentar zum Wetter kam von Mourad Bekakcha: "ein bisschen windig, ein bisschen kalt". Seine Blumen hat er hoffentlich trotzdem heil nach Hause gebracht.

Die Top-Ergebnisse Männer
1. Joseph Kiprono Kiptum (KEN), 1:03:15
2. Joseph Fabiano (TAN), 1:03:20
3. Jafari Ezekiel (TAN), 1:03:37
...
9. Henrik Them Andersen (DEN), Sparta Aalborg Atletik og Motion, 1:06:30 (schnellster Europäer)
...
12. Volker Goineau (FRA), SG TSV Kronshagen/Kieler TB, 1:09:45 (aus Frankreich, aber vereinstechnisch schnellster Deutscher)
...
14. Mourad Bekakcha, Hamburger SV, 1:10:08

Top-Ergebnisse Frauen
1. Monica Jepkoech (KEN), 1:16:08
2. Gladys Kiprotich (KEN). 1:16:11
3. Viola Kimetto (KEN), 1:16:26
...
7. Katrin Kreil, Hannover 96, 1:21:26 (schnellste Europäerin und Deutsche)
...
9. Manuela Sporleder, TuS Germania Schnelsen, 1:24:53

Hamburger Hochschulmeisterschaft Männer
1. Hauke Claas Heller, TU Hamburg-Harburg 1989 MHK 1:17:20
2. Marcus Creutzburg, Universität Hamburg 1989 MHK 1:27:15
3. KIEHL Thorsten TU Hamburg-Harburg 1984 MHK 1:28:22

Hamburger Hochschulmeisterschaft Frauen
1. Nele Maya Fahnenbruck, Universität Hamburg, 1:41:27
2. Julia Kappauf, Universität Hamburg, 1:50:31
3. Carina Jansen, HAW Hamburg, 1:59:58

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